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  • Gehe zu Kommentar 100244 s'Höi abegee vom Thron heruntersteigen, sich bescheiden müssen
  • Gehe zu Kommentar 100243 Plagööri Aufschneider, Bluffer
  • Gehe zu Kommentar 100242 Mäie Blumenstrauss
  • Gehe zu Kommentar 100241 Luftibus Leichtfuss
  • Gehe zu Kommentar 100240 ke Chraft und ke Tuget ohne jede Energie, schwächlich
  • Gehe zu Kommentar 100239 Gspusi humorvoll oder abschätzig für Geliebte
  • Gehe zu Kommentar 100238 gschniglet aufgemacht, sehr sorgfältig gekleidet
  • Gehe zu Kommentar 100237 scharwänzle unterwürfig schmeicheln
  • Gehe zu Kommentar 100236 hubeete Lärm machen, herumschreien
  • Gehe zu Kommentar 100235 bubele sich kindisch (einfältig) benehmen
  • Gehe zu Kommentar 100234 fertateret auch: 'fassungslos', 'verwirrt'
  • Gehe zu Kommentar 100233
  • Gehe zu Kommentar 100232 Latüttere umgangssprachlich für 'Laterne' (aus Robert Stäger: "De letscht Schlossherr vo Hilfike", 1962)
  • Gehe zu Kommentar 100231 (ume)ranggle unruhig sein beim Stehen, Sitzen, Liegen, Gehen
  • Gehe zu Kommentar 100230 Baslernägeli Goldlack (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100229 Fläischblueme Kuckuckslichtnelke (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100228 Scharniggel Waldweizen (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100227 Füürblueme Mohn (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100226 Hundschiss Gänsefuss (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100225 Manzele (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100224 Wurmet (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100223 Oviöndli Veilchen (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100222 Efi "Sevi" oder "Efi" für 'Wachholder' (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100221 Mattedäneli wohlriechende Schlüsselblume (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100220 Chatzeschwänz Schachtelhalm (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100219 Bettsäierli Wiesenschaumkraut (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100218 Sterneblueme Scharbockskraut (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100217 Müüslichruud Salbei (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100216 Chrottepösche Löwenzahn (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100215 Mooreblueme Löwenzahn (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100214 Söiblueme Löwenzahn (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100213 Häntscheblueme Lungenkraut (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100212 Chrabälle (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100211 Muettergottes-Schüeli Hornkraut (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100210 Ankeblueme Robert Stäger nennt auch den Hahnenfuss «Ankeblueme» (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100209 Gäisseblüemli (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100208 Chatzeöigli Ehrenpreis (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100207 Bachbumbele Dotterblume (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100205 dt.: Wiesenbockbart
  • Gehe zu Kommentar 100203 Bäretoope Bärenklaue (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100202 Aroonechruud Aronstab (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100201 Chilbiblüemli kleine Herbstastern (aus Archiv Robert Stäger: "Freiämter Bluemenäme")
  • Gehe zu Kommentar 100199 Leutschfǜdli Jemand, der gerne und viel reist
  • Gehe zu Kommentar 100198 Lamere Weibliches Kaninchen
  • Gehe zu Kommentar 100196 z'chùùrz choo Schlecht wegkommen, zu wenig bekommen, das Nachsehen haben. Vgl. "nid en einzige chunnt byn em z'churz" (Rudolf Meyer in Sutermeister 1882: 22).
  • Gehe zu Kommentar 100195 lǜttere rinnen, undicht sein, klatschend auffallen (von breiartigen Dingen)
  • Gehe zu Kommentar 100194 ufd Leutsch goo ausgehen, sich auf eine kleine Reise begeben
  • Gehe zu Kommentar 100190 choge α) vor Adjj. mit verstärkender, steigernder Bed., im S. v. verflucht β) vor Substst., von Personen und Sachen, übersetzbar durch: verflucht, verwünscht Bsp. "Dä choge Wind", "Das esch choge schwerig" (s. Idiotikon 3,183)
  • Gehe zu Kommentar 100189 hèènge Rumhängen, wahrscheinlich in Anlehnung an Englisch "to hang (around)". "Chom, mer gönd go hèènge."
  • Gehe zu Kommentar 100188 flèèze Wie hdt. "fläzen", müssig rumliegen. Ich frage mich allerdings, ob das erst ein spätes Lehnwort eben gerade aus dem Deutschen ist, denn ich habe es auch im Idiotikon nicht gefunden (allerdings kann das auch an mir liegen). "Flèèzhose", gemütliche Hose, Trainerhose.
  • Gehe zu Kommentar 100187 Die Auensteiner Grossmutter meiner Frau hat jeweils scherzhaft gesagt: "es luegt s Düütsche füre", wenn ein zu knappes Kleidungsstück Teile des unteren Rückens freiliess. Brauche ich heute auch und denke dann immer gerne an sie.
  • Gehe zu Kommentar 100186 düütsch Deutsch. Kommt in verschiedenen Redewendungen vor. "düütsch und düütlich", ganz deutlich. "ùf guet düütsch", ohne die Sache zu verschnörkeln, wird oft vor oder nache einem unschönen Wort angefügt: "d Siutatioon ìsch, ùf guet düütsch, verschìsse".
  • Gehe zu Kommentar 100191 Schwetti Viel, ein Haufen, mehr als nur ein paar wenige Bsp: e riese Schwetti Velos
  • Gehe zu Kommentar 100193 Tulli Depp, Tölpel
  • Gehe zu Kommentar 100185 wüsse, eine jmdn. kennen. Vgl. Emil Faller in Sutermeister (1882: 21): "I weiss denn no eine dert obe, de hilft ich jo sicher".
  • Gehe zu Kommentar 100184 Tüüner, der Hüllform für "Teufel", vgl. Id. 13,269. "bim Tüüner" als abgeschwächte Fluchformel: "Das ist bim Düner e Pracht, wenn d’Sunne druf schynt" (Emil Faller in Sutermeister 1882: 19).
  • Gehe zu Kommentar 100183 Perspektiivi (Perspäktiivi), das Fernrohr. "So legt er sis Druckli nu zäme, schiebt’s inenand wien es Perspektyvi" (Emil Faller in Sutermeister 1882: 19; vgl. auch Id. 6,1236).
  • Gehe zu Kommentar 100182 donschtigs Heillos, verwünscht. Wahrscheinlich präziser "tonschtigs" (also immer mit anlautender Fortis). Wohl euphemisierter Kraftausdruck für "Tonner" (gemäss Id. 12,1040 2c). "Es ist denn gar donstigs lustig, wem me so hinder ne dry lauft" (Emil Faller in Sutermeister 1882: 19).
  • Gehe zu Kommentar 100181 Schìld, das Schild, Plakette, Abzeichen, allg. Beschriftungsfläche. Vgl. Emil Faller in Sutermeister (1882: 20): "so treit jedwedes es Schild uf em Gürtel am Buuch". Auch in Zusammensetzungen, wie "es Wirtshuusschild", "es Bläächschild", etc.
  • Gehe zu Kommentar 100180 Soumoode Schlechte Angewohnheit. "Dass du di Schuelthek ìmmer grad hìnder der Huustüür a Bode rüersch, ìsch eifach e Soumoode!"
  • Gehe zu Kommentar 100179 schnööde sich abfällig äussern. reklamieren
  • Gehe zu Kommentar 100178 Gaschpli einer, der sich unkontrolliert bewegt
  • Gehe zu Kommentar 100177 Dräckfink gemeiner Kerl, Schuft
  • Gehe zu Kommentar 100176 Dräck am Stäcke haa kriminell sein, seine Ehre und Glaubwürdigkeit eingebüsst haben
  • Gehe zu Kommentar 100175 Beiz Wirtshaus (eher bescheiden)
  • Gehe zu Kommentar 100174 abkanzle demütigen, die Leviten lesen
  • Gehe zu Kommentar 100173 häimlifäiss von Menschen, die mehr haben, können oder wissen, als sie zeigen
  • Gehe zu Kommentar 100172 Höckeler Dauergast in einem Wirtshaus
  • Gehe zu Kommentar 100171 chlüttere 1. (an einem Gegenstand) lustvoll herummachen, ohne das Resultat im Auge zu haben; 2. furzen
  • Gehe zu Kommentar 100169 schmuuse Zärtlichkeiten austauschen
  • Gehe zu Kommentar 100168 schlöinig schnell
  • Gehe zu Kommentar 100167 lamaasche (eine Sache) träge, langsam verrichten
  • Gehe zu Kommentar 100166 häuf der Gott! Gesundheit!
  • Gehe zu Kommentar 100165 aamächelig reizvoll
  • Gehe zu Kommentar 100164 amache aufreizen, sein Begehren kundtun; unpersönlich: gelüsten
  • Gehe zu Kommentar 100163 Aaleggi Kleidung
  • Gehe zu Kommentar 100162 bsteut und nid abghout (von jemandem) sitzengelassen
  • Gehe zu Kommentar 100161 bummle trödeln (vor allem beim Gehen)
  • Gehe zu Kommentar 100158 güüde in einer Sache zu viel brauchen, nicht sorgsam damit umgehen; auch mit Esswaren; prassen, schwelgen
  • Gehe zu Kommentar 100157 Laferi wer viel und albern schwatzt; läppischer, alberner Mensch, Tölpel
  • Gehe zu Kommentar 100156 lafere viel und sinnlos, albern schwatzen; ein Geheimniss ausplaudern
  • Gehe zu Kommentar 100155 tschaupe / tschalpe salopp für „gehen“; jemandem auf den Fuss treten
  • Gehe zu Kommentar 100154 Näggu / Näggel Kopf (abwertend)
  • Gehe zu Kommentar 100153 häpsche niesen
  • Gehe zu Kommentar 100152 güügele übermässig trinken
  • Gehe zu Kommentar 100151 verarsche hereinlegen
  • Gehe zu Kommentar 100150 verseckle hereinlegen
  • Gehe zu Kommentar 100149 räise jemandem drohen, jemanden zu etwas veranlassen
  • Gehe zu Kommentar 100148 Gùrre, die Abschätzige Bezeichnung für weibliche Person, häufig mit unschmeichelhaftem Adjektiv kombiniert: "so ne blöödi Gùrre" etc. Vgl. Id. 2,409 und Arnold Gysi (bei Sutermeister 1882: 11).
  • Gehe zu Kommentar 100147 stockärdefeister stockdunkel, bei Arnold Gysi (in Sutermeister 1882: 11).
  • Gehe zu Kommentar 100146 scharf oder scharpf "i [...] ha scharpfe Befähl gha, niemer Verdächtigs durezloh" in Arnold Gysi (bei Sutermeister 1882: 11) und Id. 8,1237. Sicher schon oft gehört habe ich "e scharpfi Soose" u.ä.
  • Gehe zu Kommentar 100145 Hùndschratte, der Hundekorb. Bei Arnold Gysi (in Sutermeister 1882: 13) und Id. 3,874.
  • Gehe zu Kommentar 100144 bevorständs bevorstehend: "will mer wider gar e grossi Tagreis bevorständs gha händ...", vgl. Arnold Gysi (bei Sutermeister 1882: 13) und Id. 11,684.
  • Gehe zu Kommentar 100143 usebbräuke Wegschicken, sich vom Hals schaffen, wörtl. ausräuchern. Vgl. Arnold Gysi (bei Sutermeister 1882: 20) und Id. 6,804.
  • Gehe zu Kommentar 100142 Hanaagg, der missbeliebiger Mensch. Vgl. Arnold Gysi (bei Sutermeister 1882: 20) und Id. 2,1310.
  • Gehe zu Kommentar 100140 Bschiisszüügchämmerli, das Plunderkammer im Estrich, gefunden bei Arnold Gysi (Sutermeister 1882: 18), Id. 3,255.
  • Gehe zu Kommentar 100139 Gflüech, das anhaltendes, starkes Fluchen, in Verwendung in Arnold Gysi (in Sutermeister 1882: 18), vgl. Id. 1,1165 G’flüech (dort nur mit "Z[ürich]" vermerkt).
  • Gehe zu Kommentar 100138 Zum drithalbe Mol... Letzter Aufruf des Gantrufers vor dem Zuschlag, also "drithalb" = zweieinhalb (nicht etwa dreieinhalb), vgl. Jakob Keller (in Sutermeister 1882: 7) und Id. 2,1163.
  • Gehe zu Kommentar 100137 öpperem öppis hëlffe Jakob Keller schreibt "das chly Tischli het er enere einist ghelfet" (Sutermeister 1882: 6), vgl. Idiotikon (2,1192: 1c): "[hëlfen] selten mit Dat. S., z.B. ein Hausgerät, das mangelhaft geworden ist, eine Tür, Uhr udgl. wieder in Stand setzen GL; Z."
  • Gehe zu Kommentar 100136 chliselig Jakob Keller verwendet das Wort "chliselig" 'klein und zugleich selig(?)' wie folgt: "das ist sis chliselig Jümpferli gsy" (gemeint ist 'seine kleine Tochter'; vgl. Sutermeister 1882: 6).
  • Gehe zu Kommentar 100135 Händlene (pl.) Jakob Keller (in Sutermeister 1882: 6) hat den sonderbaren Plural "Händlene", wahrscheinlich für die Verkleinerungsform ("das Chindli, won em mit sine weiche Händlene im hoor ume gropet!").
  • Gehe zu Kommentar 100134 Gwülch, das Gewölk. Jakob Keller (in Sutermeister 1882: 6) hat eine Variante mit Frikativ statt Affrikate im Auslaut. Ich selber kenne das Wort nur aus dem «Meteo» ;-) und würde stattdessen nur von «Wouche» reden.
  • Gehe zu Kommentar 100133 Iirichtig, die Jakob Keller verwendet den Ausdruck "iirichtig", Einrichtung (in Sutermeister 1882: 6).
  • Gehe zu Kommentar 100132 Iigrìcht, das Mein Vater hat jeweils den Begriff "s iigrìcht" [ˈiːgrɪxt] für selbergebastelte Einrichtungsgegenstände gebraucht (z.B. Halterungen oder kleine Anlagen im Garten).
  • Gehe zu Kommentar 100131 tänke, dänke Hunziker hat "adänke", aber nicht das Simplex "dänke" verzeichnet. Dazu gibt es zahlreiche Redewendungen, z.B. "jo chasch(t) au tänke!", wirst dir auch denken können! Obwohl in Anlehnung an die Standardsprache meistens "d-" geschrieben wird, ist die Aussprache immer Fortis, also "tänke".
  • Gehe zu Kommentar 100130 noodigsnoo Variante zu "nodisno", die ich und offenbar auch Jakob Keller (vgl. Sutermeister 1882: 6) verwenden.
  • Gehe zu Kommentar 100129 Geissegiseli Jakob Keller (in Sutermeister 1882: 5) hat eine interessante Variante zum "gisegäiseli". Ich habe auch schon "gibegäisseli" gehört.
  • Gehe zu Kommentar 100128 erchumbere, öppis Sich etwas mit viel Sorgen erarbeiten, vgl. Jakob Keller (in Sutermeister 1882: 5)
  • Gehe zu Kommentar 100127 erraggere, öppis Sich durch Mühsal erarbeiten, vgl. Jakob Keller (in Sutermeister 1882: 5)
  • Gehe zu Kommentar 100126 O hèje! Ausruf des Erstaunens, aber auch der Konsternation, vgl. Jakob Keller "O häie!" (Sutermeister 1882: 5). Vielleicht aus "Oh, He[rr] Je[sus Christ]" entstellt? Manchmal auch verdoppelt: "O häiehäie!"
  • Gehe zu Kommentar 100124 chümbere Variante zu "chumbere", mit Umlaut, aus Jakob Keller (in Sutermeister 1882: 5).
  • Gehe zu Kommentar 100123 Gschicht Geschichte. Auch Angelegenheit: "Es ist e bösi Gschicht, wenn..." (Jakob Keller in Sutermeister 1882: 3)
  • Gehe zu Kommentar 100122 brunlächt bräunlich, "mit brunlächtem Hoor" (Jakob Keller in Sutermeister 1882: 3)
  • Gehe zu Kommentar 100121 Pfingste, Pfeiste Pfingsten, Pfingstfest. "z’Pfingste" an Pfingsten. (vgl. Jakob Keller in Sutermeister 1882: 4)
  • Gehe zu Kommentar 100118 Alte Blumen- und Pflanzennamen Bin auf der Suche nach alten Blumen- und Pflanzennamen im Möriker Dialekt: Mattetäneli, Ruserämmeli, Bettseicherli, Weihfäcke. Interessant, dass Zibele im Gebiet von Möriken und westlich davon weiblich sind, während man in Lupfig "de Zibele" (männlich) sagt(e), wohl wie de Bölle in der Ostschweiz. Oder die verschiedenen Begriffe für "Dünne" (Eigenamt und östlicher Kantonsteil), Wèèje (Bezirk Lenzburg), Wääje (Aarau und westlich), Wèjje (so mein Grossvater, Jg.1877 aus Leutwil) wahrsch.im Wynental
  • Gehe zu Kommentar 100116 Scheube Schürze
  • Gehe zu Kommentar 100115 Müggli Eine kleine Mücke
  • Gehe zu Kommentar 100114 gugus Unsinn erzählen
  • Gehe zu Kommentar 100109 gürbsi Schluckauf
  • Gehe zu Kommentar 100108 umegumpe hüpfen, springen
  • Gehe zu Kommentar 100106 heepe rufen, schreien
  • Gehe zu Kommentar 100105 erhudle "erhudle": durchschütteln, erschüttern, arg mitnehmen
  • Gehe zu Kommentar 100104 kurlig kurios, komisch, sonderbar, seltsam usw. ("e kurlige Cheib")
  • Gehe zu Kommentar 100103 Chlüppli/Chlöppli (pl.) Finger ("a d'Chlöppli früüre")
  • Gehe zu Kommentar 100102 Särbel, der ein von Krankheiten geplagter Mensch
  • Gehe zu Kommentar 100101 g'fäterle sich mit kleinen, unnützen Dingen beschäftigen
  • Gehe zu Kommentar 100099 Booneross unförmige, grobschlächtige Person
  • Gehe zu Kommentar 100098 guusse angestrengt schauen/Ausschau halten
  • Gehe zu Kommentar 100097 schnöigge nach etwas Leckerem suchen
  • Gehe zu Kommentar 100096 seckle rennen
  • Gehe zu Kommentar 100095 sirache lärmen
  • Gehe zu Kommentar 100094 Leuse abgetragenes oder altes Schuhwerk
  • Gehe zu Kommentar 100093 Raglete Haufen, Schar, Horde
  • Gehe zu Kommentar 100092 spaniifle auf etwas erpicht sein, lauern
  • Gehe zu Kommentar 100091 g'schmuech unwohl, eng ums Herz
  • Gehe zu Kommentar 100090 ergatere erwischen, erhaschen, erlangen
  • Gehe zu Kommentar 100089 Söümeitli, Söübueb, Söüniggel Ungezogenes Mädchen, ungezogener Junge, Schmutzfink
  • Gehe zu Kommentar 100082 vergischple vor Ungeduld beinahe draufgehen
  • Gehe zu Kommentar 100081 Gaschpli Jemand, der sich unkontrolliert und fahrig bewegt. (Siehe "gaschple")
  • Gehe zu Kommentar 100080 gaschple sich unkontrolliert und fahrig bewegen
  • Gehe zu Kommentar 100079 Gumpe auch: Pfütze
  • Gehe zu Kommentar 100078 Gschläik vor- oder aussereheliches Verhältnis („mit öperem es Gschläik haa“)
  • Gehe zu Kommentar 100077 Finöggu (Finöggel) feingliedriges, zartes Kind (selten für Erwachsene), vkl. "Finöggeli"
  • Gehe zu Kommentar 100076 tünterle leichtfertig Geld verschwenden (im Besonderen Kinder für Süssigkeiten)
  • Gehe zu Kommentar 100075 gänggele die Zeit für unnütze Dinge verbrauchen
  • Gehe zu Kommentar 100074 abesädere mit grosser Geschwindigkeit hinunterrutschen (z.B. ein Wiesenbord, auf dem Schlitten; auch von Gegenständen)
  • Gehe zu Kommentar 100073 de Blind nee sich davonmachen, abhauen
  • Gehe zu Kommentar 100072 verchrute in Stücke schlagen, zerstören
  • Gehe zu Kommentar 100066 b'seze einen Platz reservieren, für jemanden
  • Gehe zu Kommentar 100065 pate wirken, nützen (von Sachen); sättigen (von Speisen)
  • Gehe zu Kommentar 100064 fǜǜrchóó davonkommen (bei einer Krankheit), gerettet werden, am Leben bleiben
  • Gehe zu Kommentar 100063 Chötscheli Verkleinerungsfrom zu "Chutschi"
  • Gehe zu Kommentar 100062 Gùfenòòdle, Güfeli Stecknadel
  • Gehe zu Kommentar 100061 biischte keuchen, stöhnen, laut schimpfen, seine Unzufriedenheit ausdrücken
  • Gehe zu Kommentar 100060 woosche herumwühlen
  • Gehe zu Kommentar 100059 noosche durchstöbern (synonym zu „woosche“)
  • Gehe zu Kommentar 100058 vernoosche eine Sache verlegen
  • Gehe zu Kommentar 100057 blagiere prahlen
  • Gehe zu Kommentar 100056 blagööri Prahlhans
  • Gehe zu Kommentar 100055 struble an den Haaren reissen
  • Gehe zu Kommentar 100054 Pfüderi i.S.v. Bedeutung 1 aus Idiotikon: "ein Mensch von kleiner, unansehnlicher Gestalt, im Wachstum zurückgebliebene, kleine (und dicke) Mannsperson (bes. Knabe), Knirps, zunächst als Schelte, in spöttisch-verächtlichem, dann auch in scherzh. Sinne
  • Gehe zu Kommentar 100053 abtröchne neben „trocken reiben“ auch "j’den überholen, hinter sich lassen"
  • Gehe zu Kommentar 100052 heuke hochnehmen
  • Gehe zu Kommentar 100051 zeukle anlocken, reizen, jemandem extra etwas zeigen, das diese/r u.U. nicht haben darf
  • Gehe zu Kommentar 100050 Göppel Velo (abwertend)
  • Gehe zu Kommentar 100049 figureetle an etwas rumhantieren, rumfummeln, rumbasteln. Auch "ùmefigureetle"
  • Gehe zu Kommentar 100045 hegle Ich kenne "hegle" auch als Verb mit den Bedeutungen 1) jucken, gelüsten; zu schaffen machen, innerlich plagen, ärgern, beunruhigen und 2) jemanden foppen, mit hämischen Worten necken, zanken (vgl. Bed. 3 und 4 in Idiotikon).
  • Gehe zu Kommentar 100044 Glünggi "Glünggi" kenne ich in einer anderen Bedeutung: 'Einfaltspinsel', 'nachlässiger Kerl'
  • Gehe zu Kommentar 100043 täderle weitere Bedeutung: jemanden verraten, anklagen (meist unter Kindern)
  • Gehe zu Kommentar 100042 tämpele langsam, ohne Eile etwas tun
  • Gehe zu Kommentar 100041 gspässig komisch, kurios, sonderbar, seltsam
  • Gehe zu Kommentar 100040 Gäitsche; gäitsche freche, unangenehme Stimme; frech und unverschämt reden
  • Gehe zu Kommentar 100039 z’ùndrobsì durcheinander
  • Gehe zu Kommentar 100038 vermantsche zu Mus machen
  • Gehe zu Kommentar 100037 vermüesle zu Mus machen
  • Gehe zu Kommentar 100036 schätzele verliebt tun
  • Gehe zu Kommentar 100035 Chnuuschti schwerfälliger, ungeschickter Mensch
  • Gehe zu Kommentar 100033 göitschle Verkleinerungsform für "göitsche"
  • Gehe zu Kommentar 100032 göitschle In der Flüssigkeit platschen
  • Gehe zu Kommentar 100031 Räbel Ich kenne den Begriff "Räbel" (oder etwas liebevoller in der Verkleinerungsform "Räbeli") auch als Bezeichnung für eine schmächtige Person im Allgemeinen (kein "Krüppel").
  • Gehe zu Kommentar 100030 Schnügu, der liebreizende Person, im Besonderen von Kindern
  • Gehe zu Kommentar 100029 chruschle mit zerknülltem Papier Geräusch erzeugen
  • Gehe zu Kommentar 100028 Chnuupesaager eigenbrötlerischer Mensch, der sich erfolglos mit einer Sache abmüht
  • Gehe zu Kommentar 100027 güngele lange und ohne Ergebnis an einer Sache herumbasteln
  • Gehe zu Kommentar 100026 Laatsche Ich kenne die Schlappschuhe als "Laatsche" und das Verb entsprechend als "laatsche", beide ohne R.
  • Gehe zu Kommentar 100010 Bröisi und Bröisihächle Wir essen bis heute keine Rösti, sondern ein "Bröisi". Und um die Kartoffeln in Form zu bringen, brauche ich meine "Bröisihächle"
  • Gehe zu Kommentar 100009 ehar Ich bin in Zetzwil aufgewachsen und bei uns war das "i" verschwunden. Da hiess es nur "ehar"
  • Gehe zu Kommentar 100007 verkohlter Docht einer Kerze
  • Gehe zu Kommentar 100006 iehar "iehar" (nicht wie ie ausgesprochen, wie z.B. in hier, sonder als i - e. Mein Grossvater, aufgewachsen in Schmiedrued und wohnhaft in Oberkulm benutzte dieses Wort um zu beschreiben, wenn etwas örtlich vorher kam, anzutreffen war. z.B. das Haus "iehar" von ihrem, war das Haus bevor ihres kam.
  • Gehe zu Kommentar 100005 schüüli Ich kenne das Wort schüüli wohl vor allem aus dem Kasperlitheater (von und mit Jörg Schneider).
  • Gehe zu Kommentar 100003 abeputze mit jemandem schimpfen, "puz di!" hau ab, verschwinde
  • Gehe zu Kommentar 100002 abtschägeret abgwetzt, abgnützt, abgrasplet

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