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wo (), wo, 1. Frageadverb; in Verbindung, wenn es nicht den Hauptton hat, kurz gesprochen. Wenn das zweite Glied der Zusammensetzung vokalisch anlautet, so erscheint die Form wor. Gewöhnlich hat das zweite Glied den Hauptton, doch kann er nach Belieben auch auf das erste versetzt werden, mit kaum merklicher Schattierung der Bedeutung. Relativ, wie im Schdsch., werden diese Zusammensetzungen nicht gebraucht: wodure ( wodure), wodurch? wofür ( wofür), wofür? wozrgäge ( wozrgäge), in welcher Gegend? wohi ( wohi), wohin? womit ( womit), womit? wonohe ( wonohe), welcher Richtung nach? wora, woran? (dagegen wo ane, wohin?). worus, woraus? (dagegen wo us, wo hinaus?). wori ( wori), worein? worinn ( worinn), worin? worüber ( worüber), worüber? worum ( worum), warum? wofo ( wofo), wovon? woruf ( woruf), worauf hinauf? woruff ( woruff), worauf oben? wofor ( wofor), vor was? wozue ( wozue), wozu? Die Stellung des wo, vom nachfolgenden Adverb durch das Verb getrennt, stimmt mit dem Schdsch. überein: wo wänder dure, wo wollt ihr durch? Ebenso wo wänder ane?, wo chömeder här?, wo wänder hi?, wo wänder nohe?, wo chömeder a?, wo wänder ine?, wo wänder übere?, wo wänder füre?, wo wänder zue? — In den folgenden Verwendungen ist wo stets kurz: 2. relativ, wo: do won er g’si ist. — 3. Konj. der Zeit „als“: won er cho ist, het er g’seit. — 4. Konj. der Einschränkung „obgleich“: er het ’s hus nid g’chouft, won i nüt drgäge hät, er hat das Haus nicht gekauft, obgleich ich nichts dagegen einzuwenden hätte. — 5. unabänderliches (doch scheint das euphonische n bei nachfolgendem Vokal in der Regel nur an den Acc. anzutreten!) Relativpronomen für alle drei Geschlechter und beide Zahlen, jedoch nur für den Nominativ und den Akkusativ: die wo wänd cho, selle’s säge. — dä won i z’erst erwütsche, mues hor lo. — Der Genitiv und der Dativ werden durch Wendungen gegeben wie folgt: dä ma won em si frou g’storben ist, dem seine Frau oder dessen Frau gestorben ist. die wonene’s g’seit ha, diejenigen, denen ich es gesagt habe. — Relativ, mit Anlehnung an das Schdsch., werden gebraucht: wonäbets, woneben; worunder, worunter. Statt der übrigen im Schdsch. gebräuchlichen Zusammensetzungen mit relativem »wo« lässt die Mundart Wendungen eintreten wie folgt: de wald won er dure cho ist, der Wald, wodurch er kam. ’s mässer won er dermit g’stoche het, das Messer, womit er gestochen hat. das fass won er de wi ineg’schütet het etc.

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