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Legen Sie fest, ob die Mundart-Schreibung
(a) vereinfacht,
(b) in Dieth-Schreibung,
(c) wie in Hunziker (1877) gedruckt oder
(d) mit lautlich genauer Bezeichnung angezeigt werden soll.
wäre _
wärch
wärch (), das; Mz. wärch; 1. Werk, Arbeit: i de grosse wärche oder einfach i de wärche, in den Werkzeiten, nämlich Heuet, Ernte und Herbst. er chan alli wärch, er versteht alle Feldarbeiten. g’meinwärch, das, Fronarbeit für die Gemeinde. Dazu wärchstat, die, Werkstätte; wärchzüg, das, Werkzeug; wärchme, der, Werkmann, d. h. Handarbeiter; wärchlüt, die, Werkleute; wärchg’schir, das, Werkgeschirr; wärchrustig, die, alles was an Instrumenten und Kleidung zur Arbeit gehört. Vgl. hamperch und hanterech. — 2. Das Produkt der Arbeit: schuewärch, das; holzwärch, das, Holzwerk am Bau. — 3. das Werkzeug: fuerwärch, das, Fuhrwerk, auch allgemein „das Treiben”; dazu fuerwärche, fuhrwerken. bolwärch, das, Bollwerk. — 4. allgemein kollektiv: folkwärch, das, die Volksmenge. lumpewärch, das, Lumpenzeug.
wärche (), anstrengende Arbeit verrichten, namentlich Feldarbeit. wäre (), 1. anstrengende Arbeit verrichten, namentlich Feldarbeit; eim z’leid wäre, einem zu Leid leben, ihm Schwierigkeiten bereiten [nur im Infinitiv]; einen awäre, einem mit Begehren lästig fallen; 2. holz wäre (Zimmermannsprache), Holz behauen. wärholz (auffallend ), das; wärtanne (), die; Holzstück, Tanne, geeignet behauen zu werden. — 3. ob das unter wäre () aufgeführte Verb hieher gehört, lassen wir dahingestellt. — g’wärig, Adj., wer gern arbeitet. — wärchtig (), der, Werktag; wärchtigrust, der, die Werktagskleidung. si wärchtige, die Werktagskleider anziehen.
wäre _
wärch

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