Suche


Suchergebnis

_ Mitmachen


Noch kein Konto?

_ Scan anschauen

_ Nachbarschaft

Legen Sie fest, ob die Mundart-Schreibung
(a) vereinfacht,
(b) in Dieth-Schreibung,
(c) wie in Hunziker (1877) gedruckt oder
(d) mit lautlich genauer Bezeichnung angezeigt werden soll.
uf (), A. Präpos. mit dem Dat. und mit dem Akk,. bezeichnet den Ort auf einer Höhe, und die Richtung auf eine Höhe: uf em bärg, uf e bärg, auf dem Berg, auf den Berg. So mit Namen hochgelegener Orte: uf Hindernak, uf Waldetsholz; aber auch uf em land, uf em mer. Allgemein die Richtung wohin: uf Arou, uf Züri, nach Aarau, nach Zürich; ebenso ufne () und uffsi (), prägnant „auf ihn, auf sie los!“ Die Richtung auf einen Zeitpunkt: uf drü, auf drei Uhr. — Abhängigkeit: es chunt nit uf inn a, nicht auf ihn kommt es an. — Begrenzung: uf einist, uf zweunist, uf drünist etc.; uf eis mol. — Reihenfolge: i chumen uf inn, ich komme nach ihm. — Art und Weise: uf all wäg.
B. Als Adverb hat es stets den Ton und geschärftes f: a. anderen Ortsadverbien suffigiert: änenuff, jenseits droben; foruff, vorn oben; hindenuff, hinten oben; ussenuff, aussen oben; obenuff, oben auf [auf die Frage „wo?“ zu unterscheiden von obenuf (), „obenauf“ auf die Frage „wohin?“]. Ebenso in druff, darauf; und in woruff, worauf, relativ und fragend. — b. in Verbindung mit Verben: uffha: en huet uffha; er het de huet uff. — uffb’halte: de huet uffb’halte. — uffligge, aufliegen: ’s träm lit uff, der Balken liegt auf.

Die Kommentarfunktion ist angemeldeten Besucherinnen und Besuchern der Seite vorbehalten. Hier geht es zur Kontoeröffnung und hier zur Anmeldung.

Zu diesem Eintrag wurde noch kein Kommentar verfasst.