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Legen Sie fest, ob die Mundart-Schreibung
(a) vereinfacht,
(b) in Dieth-Schreibung,
(c) wie in Hunziker (1877) gedruckt oder
(d) mit lautlich genauer Bezeichnung angezeigt werden soll.
lib (), der, 1. mit Erinnerung an die Bedeutung „Leben“: uf lib e läbe, mit grösstem Eifer; bi lib e läbe (tue mr das nid), um alles; eine liblos () mache, gewaltsam umbringen; de libläng () tag, auch de liebläng tag, den ganzen Tag; etlibe, entleiben, sich; libhaftig, leibhaftig. — 2. Leib: lib und sel, s. u. chind und walte. öpis uf em lib träge, ” auf dem blossen Leib. um e lib ume, um die Lenden herum. — libeschrefte. — liplig, leiblich: si liplige fater. — libserb, der, Leibeserbe. libeige () oder libeige (), leibeigen. — 3. übergehend in die Bedeutung Unterleib, Gedärm: de lib löse, die Notdurft verrichten; er het offne lib, Leibesöffnung; libschmärze, die Pl., Schmerzen im Unterleib; libschade, der, Leibbruch; de lib usmache, sich einen Leibbruch zuziehen. — 4. Taille (vgl. g’stalt) am Weiberrock, vgl. libli. — 5. allgemein Volumen, Festigkeit: ’s tuech het lib, ist wollreich und dick; dazu das Adj. libig und das Partizip g’libet. — Von Tieren: wol am lib, fleischig, fett.

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