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lib (), der, 1. mit Erinnerung an die Bedeutung „Leben“: uf lib e läbe, mit grösstem Eifer; bi lib e läbe (tue mr das nid), um alles; eine liblos () mache, gewaltsam umbringen; de libläng () tag, auch de liebläng tag, den ganzen Tag; etlibe, entleiben, sich; libhaftig, leibhaftig. — 2. Leib: lib und sel, s. u. Gehe zu: chind chind und Gehe zu: walte walte. öpis uf em lib träge, ” auf dem blossen Leib. um e lib ume, um die Lenden herum. — libeschrefte. — liplig, leiblich: si liplige fater. — libserb, der, Leibeserbe. libeige () oder libeige (), leibeigen. — 3. übergehend in die Bedeutung Unterleib, Gedärm: de lib löse, die Notdurft verrichten; er het offne lib, Leibesöffnung; libschmärze, die Pl., Schmerzen im Unterleib; libschade, der, Leibbruch; de lib usmache, sich einen Leibbruch zuziehen. — 4. Taille (vgl. Gehe zu: g’stalt g’stalt) am Weiberrock, vgl. Gehe zu: libli libli. — 5. allgemein Volumen, Festigkeit: ’s tuech het lib, ist wollreich und dick; dazu das Adj. libig und das Partizip g’libet. — Von Tieren: wol am lib, fleischig, fett.

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