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Legen Sie fest, ob die Mundart-Schreibung
(a) vereinfacht,
(b) in Dieth-Schreibung,
(c) wie in Hunziker (1877) gedruckt oder
(d) mit lautlich genauer Bezeichnung angezeigt werden soll.
ha (), haben [ i ha (), de hest, er het, mer händ etc.; i heig etc. (urbanisierende Form i heb etc.); häb (urbanisierend heb), händ; i hät; i ha g’ha (). Ausser den hier angeführten Formen von hebe, welche in allen Bedeutungen stellvertretend für die Formen von ha verwendet werden können und urbanisierend verwendet werden, treten weitere Formen von hebe 1. da ein, wo ha die Bedeutung hat von halten, 2. in einigen Zusammensetzungen mit Präpositionen, wo es die Bedeutung „in die Höhe heben“ hat, s. u. hebe]. Redensarten: i ha z’ässe, i ha z’arbeite etc. — i ha z’morge g’ha, i ha z’nüni g’ha, i ha z’mitag g’ha, i ha z’obe g’ha, i ha z’nacht g’ha, ich habe zu Morgen etc. gegessen. — Den während des Mahles Eintretenden ladet man mit den Worten ein: chömet, händ’s mitis! Antwort: i tanke, i ha (scho) g’ha; oder ’s wird’s wol ou bald gä! — Beim Vorübergehen fragt man grüssend: was händer guets? — Den am Abend spät noch Arbeitenden mahnt der Vorübergehende: händ ou firobe! Antwort: nonig grad! oder iez de baldäne! — Dem fleissig Arbeitenden ruft man grüssend zu: der händ gar ärnst! er het ’s guet oder er het ’s guet im stand, ist in guten Vermögensumständen. — er het’s und fermag’s, er ist vermögend. — i will’s ha, ich will es haben. — si mues es chind ha, ist der Niederkunft nahe. — eine für e nar ha oder eine für e nare ha, zum Narren halten. — mit eim z’tue ha, mit einere z’tue ha, Umgang pflegen. — i ha nüt ufem, ich halte nichts auf ihn. — i ha nüt mitem, habe nichts mit ihm zu schaffen.
In der Bedeutung von „halten“ treten zu den oben angeführten Formen noch weitere des Verbums hebe, so dass folgendermassen konjugiert wird: i hane (gebräuchlicher i hebene), de heste (seltener hebste), er hete ( hebte), mer hände etc. ( hebene oder hebete selten); i heig oder i heb etc.; häb oder heb, händ (seltener hebet); i hät ( hebti ganz ungebräuchlich); i hane g’ha ( i hane g’hebt). — Daran reihen sich folgende Redensarten: s’wäter het oder s’wäter hebt, hält sich gut. — händech a de warme spise oder hebetech a de warme spise, spasshaft für „seht zu, wie ihr euch aus der Patsche zieht“. — häb ’s büsi, äfft das „excusez“. — händö, haltet an (s. unter o), — häb still, händ still, 1. haltet an, 2. bleibt ruhig.
Unpersönliche Redensarten: ’s het nüt z’säge, es hat nichts zu bedeuten. — wo het’s? woran fehlt’s? — es hete, es hat ihn (getroffen). — es het’s, es ist geschehen. — es het fil lüt, es hat viele Leute = es sind viele Leute gegenwärtig (hingegen es git, es gibt etc.). Vgl. noch g’ha, sich.
Zusammensetzungen mit Präpositionen:

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