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Legen Sie fest, ob die Mundart-Schreibung
(a) vereinfacht,
(b) in Dieth-Schreibung,
(c) wie in Hunziker (1877) gedruckt oder
(d) mit lautlich genauer Bezeichnung angezeigt werden soll.
go (), gehen [ i go, de gost, er got, mer gönd etc.; gang, gönd; i göj etc.; i gieng; i bi g’gange]. es got mer im mul ume. — de teigg got. — Rätsel: es got im holz und stot im holz, und chunt doch niene hi? die Wanduhr. — gost! ruft man dem Hund zu, um ihn zu scheuchen. — eine lo go, einen gewähren lassen. — er het müesse lo go, er musste die Fallite über sich ergehen lassen.
Das gekürzte go () wird gebraucht:
1. zur Bezeichnung der Richtung wohin (abwechselnd mit uf), meist mit nachstehendem äne: wo wänder hi? — go Rued äne! oder uf Rued äne!
2. hinter den Verben go, chönne, welle, möge, selle und si, mit nachfolgendem Infinitiv, etwa das schriftdeutsche „um zu“ vertretend, analog dem cho hinter dem Verbum cho: er got go grase, er ist go grase, er möcht go grase, er chönnt go grase, er wett go grase etc. — Hier kann überall an die Stelle von go die verdoppelte Form goge () gesetzt werden.
Partizipialformen:

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