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Legen Sie fest, ob die Mundart-Schreibung
(a) vereinfacht,
(b) in Dieth-Schreibung,
(c) wie in Hunziker (1877) gedruckt oder
(d) mit lautlich genauer Bezeichnung angezeigt werden soll.
ei (), das, Ei [Mz. eijer; Dim. eili]: s’wiss fom ei. — si got win uf eijere, d. h. zimperlich. — er ist win es ung’schalets ei, man darf ihn nicht anrühren, er ist schwach oder empfindlich. — öpis dräks fon eijere, eigentlich eine Eierspeise, allgemein etwas nicht näher Bestimmbares. Das Ei charakterisieren folgende zwei Rätsel:
es ständeli oni bändeli,
und zweujerlei gumpis drin.
Annebadadeli lit uf em bank;
Annebadadeli falt ab em bank;
es ist ekei tokter im Schwizerland,
der im Annebadadeli hälffe chan.
Zsg. eirund eiwiss, das. — eijertätsch oder eijertotsch, der. — eijerstok, der. — eijerhültsche, die, Eierschale. — osterei. — eijerläset, der, heisst die Festlichkeit, welche stattfindet am Sonntag nach Ostern. Man nennt sie auch eijerlegge, weil die Knabenschaft des Ortes, in zwei Parteien geteilt, etwa 150 Eier liefert, die in eine Reihe gelegt, von dem Vertreter der einen Partei aufgelesen werden müssen, während der Vertreter der Gegenpartei eine gewisse Wegstrecke abläuft. Die Partei des Besiegten zahlt die ürti.

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